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Restplätze Granitbeissertraining NÖ

Das nächste Rennen zum Enduro Masters ist der Sommergranitbeisser vom 30.06-01.07.2013.
Für Rennteilnehmer und jene, die es noch werden wollen, bieten wir am 22. Juni das Vorbereitungstraining in der Granitbeisserarena!

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Sabrina Grillitsch for Rally Queen!

Unterstütze die Südpolbezwingerin und vote für sie.
Bitte das youtube Video liken und ein lieber Kommentar ist auch immer herzlichst willkommen!

Casting Video Rally Queen Sabrina Grillitsch

 


Absage Enduro Masters Ampflwang!

Leider müssen wir aufgrund der anhaltenden Regenfälle das Enduro Masters Rennen am 8.-9. Juni in Ampflwang OÖ absagen.

Der Hausruckpark steht nahezu unter Wasser, ein rechtzeitiges Auftrocknen zur Streckenpflege bzw. Streckenbau ist somit nicht möglich.
Da abermals eine Schlammschlacht zu befürchten ist, die wir dem Streckenbetreiber, Anrainern sowie Fahrern nicht zumuten wollen, müssen wir Ampflwang heuer aus dem Kalender streichen und hoffen auf eine sonnige Veranstaltung 2014.

Freies Training als Ersatzprogramm
Ein freies Training ist Freitag und Samstag jedoch möglich, Infos unter: www.hausruckpark.at
10-18 Uhr

GasGas Trial Testtag
Da wir seit kurzem auch GasGas Trialhändler sind und künftig auch Trialtrainings anbieten, werden wir unsere Trial-Flotte am 8.Juni auch zu Probefahrten bereitstellen. Wer also Lust hat kann aber am Samstag gerne selber zum Fahren kommen und nebenbei unsere neuen GasGas Trial Bikes TXT Pro 280 und TXT Eco 250 testen!





Restplätze Kroatien Tour 19.-22.Juni!
Hard Enduro Pur ist nicht nur ein Schlagwort, sondern beinhaltet all das, was sich eiserne Enduro-Herzen nur erträumen. Auf steinigen Pfaden und Eselswegen geht es über das hügelige Kernland der Halbinsel Istriens, Sand-Canyons ergeben ein abwechslungsreiches Terrain und unvergessliche Eindrücke von Land und Leute.

Wo kein Weg ist, liegt unser Ziel, denn wir fahren dort, wo keiner mehr zu Fuß gehen möchte.

klick Info und Anmeldung

 


Susanne Kohlbacher bei der Baja300 -
Dirtgirls Rallyeteam macht seinem Namen alle Ehre

4:30. Roadbook einfädeln. Nerven und Regen schwach, es ist noch stockfinster. Konsequent wickel ich das Roadbook schief in den Halter und bin knapp davor meine Contenance zum Teufel zu schicken und die am Vorabend mit Textmarkern bunt eingefärbte Papierrolle schwungvoll hinterher zu schießen. Meine Teamkolleginnen und Kollegen gehen weit aus entspannter an die Sache und sind 1 Stunde vor dem Vorstart noch mit Augenreiben und Anziehen beschäftigt. Als dann 2 Teilnehmer mit weit höherer Startnummer an unserem Camp vorbeifahren, schlägt's mir die Sicherung raus. Ich starte meine Husky und bin dahin im noch Schwarz der Nacht. Da die 2 aber eigentlich nur zum Frühstücken ins Festzelt fahren, stehe ich viel zu früh im Hohenmölsener Bergbaugelände und vermute bereits jetzt erste Mängel meiner Navigationskünste. Die Orga trifft ca. 15 Minuten nach mir ein und stellt mal die im Roadbook markierten Startfahnen und Tafeln auf.

Learning 1 des ersten Renntages: versuch's mal mit Gemütlichkeit.
Der Start bei der Baja300 war nach der frostigen Erfahrung beim Snowspeedhill Race 2012 erst die 2. Möglichkeit, mich mit dieser speziellen Mischung aus Anspannung und Konzentration bekannt zu machen, diesem Moment, in dem Du auf das Senken der Startflagge oder das Umspringen der Ampel auf Grün wartest, diesem Moment, in dem Du an nichts anderes denkst, Du das „Go“ des Startleiters hörst, Dich nach vorne beugst, Dich mit dem Drehen am Gas aus dem Stand ins Rennen drückst. Die ersten Bilder im Roadbook konnten erfolgreich weitergedreht werden, nach den ersten 3 Abbiegern dann das erste Selbstgespräch in den huberschen Helm „Na servas, die Breslau wollt ich eigentlich net fahren“. Das Unwetter am Vortag hatte aus dem lockeren Bergbau Erdreich einen dunkelbraunen bis schwarzen, an vielen Stellen, breiigen Schlamm gezaubert. Wie ich auf den ersten Kilometern ohne Sturz da durchkam, ist mir nach wie vor ein Rätsel, Moppeds und Fahrer trugen innerhalb kurzer Zeit durchgängig die selbe, einheitliche Farbe: Schlamm. Auf Grund der ohnehin durch den tiefen Boden anspruchsvollen Strecke war das Navigieren nun noch fordernder. Schiel' mal mit einem Auge auf Roadbook und Tripmaster, wenn beide Augen stetig und genauso verzweifelt nach fahrbaren Spuren suchen. Irgendwann traf ich auf Teamkollegen und x-fachen Dakar Physiotherapeuten Cornell, der bei der Baja300 nicht nur unsere verkrampften Muskeln bearbeitete, sondern als beherzter Rallyepilot selbst am Rennen teilnahm. „Sollen wir ein Stück gemeinsam fahren?“ Dankend nahm ich das Angebot an, Cornell blieb als seelische Unterstützung hinter mir, ich navigierte voraus, um den Umgang mit meinen Gerätschaften weiter zu üben. Und weil alles so gut klappte und ich mich auch die weiteren Kilometer sturzfrei durch den Schlamm arbeitete, trennten wir uns nach der Tankzone wieder, damit Cornell sein Tempo, welches deutlich über meinem lag, fahren konnte. Etwa 3 Minuten später steckte ich knietief im schwarzen Brei. Bei jedem Versuch mein Mopped irgendwie wieder hochzubekommen, versank die Huber selbst tiefer und tiefer im Sumpf. Ja, jetzt machte sich dezente Verzweiflung in mir breit.
Hilfesuchend drehte ich meinen noch beweglichen Rumpf. Ich erblickte ein Schlachtfeld. 80% der Moppedfahrer, die in das Schlammloch reinpreschten, blieben mit unterschiedlichsten Abstiegsszenarien, sehr beliebt über den Lenker, weil das Vorderrad plötzlich weg war, im Morast hängen. Der Blick nach vorne versprach Rettung, denn ein Helfer in oranger Warnweste hievte unweit von mir ein Mopped hoch. „Guide!!! Hallo, ich brauch Hilfe!!!“ Der vermeintliche Guide wollte eigentlich nur Fotos machen, half mir aber trotzdem. Zusammen mit 2 Fahrern, deren Bikes das Schlammbad so zusetzte, dass sie nicht mehr weiterfahren konnten, wurde zuerst die schmutzige Frau, danach das ebenso eingesaute und durch den Schlamm mind. 15kg schwerere Mopped geborgen. Kurze Trinkpause, aufsteigen, weiter! Ca. 10 Minuten später folgte der nächste Abstieg. Diesmal nicht im Schlamm, sondern im Wasser. Eine „Pfütze“ im Ausmaß eines kleinen Sees spannte sich komplett von links nach rechts über den Weg. Umfahren nicht möglich. Im Vertrauen, ganz schlau zu sein, fuhr ich die Stelle ganz links aussen an. Weil: in der Mitte ist's doch am tiefsten.

Learning 2 des ersten Renntages:
Es gibt Pfützen, die sind links und rechts gleich tief wie in der Mitte. Ich verschwand mit einem satten „Platsch“ mitsamt Bike im Wasser. Das Mopped war vollgelaufen, der Kickstart rührte sich keinen Millimeter. Aus, das war's. Ich rief im Fahrerlager an und schilderte die Situation. „Zündkerze raus und kicken, dann schaffst Du das Wasser aus dem Bike!“ Tina versuchte mir über Telefon dabei zu helfen, doch noch weiterzufahren. Da bei der Husky Zündkerze ausbauen auch Tank abbauen heisst, war der Tag wirklich für mich gelaufen.

Ein Orga Jeep sammelte mich ein und brachte mich zusammen mit einer anderen liegengebliebenen Fahrerin zurück ins Fahrerlager.

Der tiefe Boden war alles andere als Material schonend. Viele Fahrer blieben stecken, Autos, Bikes, Quads, konnten erst spät am Abend mit Baggern geborgen werden. Für Fahrer ohne Mechaniker Unterstützung bedeutete dieser erste Tag oftmals das Aus der Rallye. Nicht für mich – denn ein weiterer Dakar erfahrener Gott seines Könnens verstärkte das Dirtgirls Team rund um Team Head Tina Meier als Fahrer und Mechaniker: Thorsten. Er legte meine Husky trocken, während sich Cornell um den bei mir verkrampftesten Teil meines Körpers kümmerte – das Huber Hirn. Zu Learning 2 gesellten sich mit „wenn Du nicht weisst, wie tief eine Stelle ist, stell das Mopped ab und geh durch! Oder stell das Mopped ab und warte mal, bis ein anderer durchfährt. Du siehst dann ja, ob seine Spur gut war oder nicht. Und Du fährst Rallye, nicht Motocross, da geht es nicht um Sekunden. Nimm Dir die Zeit, am Ende bist Du damit schneller.“

Learning 3 und 4.
Die Tage bei Rallyes sind lang. Wunden lecken, alles für den nächsten Tag vorbereiten, Fahrerbesprechung, Roadbook bearbeiten – vor Mitternacht kommt man nicht ins Bett. Um 3:45 läutete dann schon wieder der Wecker.
Viel entspannter als am Vortag und diesmal nicht im Dunkeln, sondern in der Morgendämmerung startete ich in den 2. Renntag. Und verfranste mich komplett kurz nach CP1. Weil wozu das GPS beim Kompasskurs verwenden, sind doch die Schnellen bereits spurenziehend den Kurs bestimmt korrekt gefahren. Die Spuren verliefen sich rasch und ich stand irgendwo im Wald. Das nächste Learning folgte: Navigiere selbst und verwende verdammt nochmal Dein GPS!
So ganz fremd war die Situation ja nicht für mich. Mich verfahren und allein in der Botanik stehen, das kenn ich. Weil auch ich aus Erfahrungen lerne, stellte ich mein Mopped mal ab, um die Umgebung per pedes zu erkunden und ein „noch weiter in die Sch**** reiten“ tunlichst zu verhindern. Steile Abrisse, also besondere Obacht, Frau Huber! Die steile Rinne bergab stapfte ich mal zur Hälfte runter „Grundsätzlich schon fahrbar. Aber wie es unten weiter geht ist nicht ersichtlich, ohne noch weiter runter zu gehen.“ Dafür war ich zu faul und ich verzichtete auf das Enduroabenteuer mit der durch den Rallyeaufbau kopfschweren Husky. Je schmaler der Weg, umso gefährlicher, also hielt ich nach Wegen Ausschau, durch die auch ein Auto fahren könnte und kam, durch den Schlamm gerollt, tatsächlich wieder zur Strecke. Die schnellen Fahrer zogen gerade an mir vorbei und trauten ihren Augen nicht, als ich mich von links aus dem Wald kommend wieder in die Spur einfädelte. Dass ich so zufällig einen Mörder Track gefunden hatte, bestätigte mir der „Guide“ vom Vortag, als dieser mich jubelnd in Nähe der Tankzone anfeuerte „Wahnsinn!!! Weiter so!!!“ Ich kam ja quasi mit Speedbrain Dakarpilot Paulo „Speedy“ Goncalvez um die Ecke gebogen. Ja, so eine Husqvarna ist halt schnell ….

Da die Baja300 durch den Rundkurs eine Sonderstellung bei der Streckenführung darstellt und das Roadbook für sämtliche zu fahrenden Runden am 2. Tag das selbe war, nahm ich mir vor, in der 2. Runde brav zu navigieren und alle CP s korrekt anzufahren. Vor einer, durch meinen Abkürzer mir noch unbekannten, steilen Abfahrt traf ich den „alten Griesgram“, ebenfalls ein Teamkollege des Dirtgirls Rallyeteams. Griesgrams Mopped streikte und ließ sich nicht mehr ankicken. Während einer kurzen Plauderei betrachtete ich mal die Abfahrt. Nicht nur steil, nein, auch besonders schlammig. Ein Fahrer nach dem anderen wischte den Waldboden unter vollem Körpereinsatz auf. Auch der auf den ersten Blick griffigere Weg ausserhalb der Spur durch die Bäume, brachte Hinterräder zum Rutschen und Fahrer zum Absteigen. Ich nahm den Helm ab. „Bis ich mir für diese Abfahrt genug Mut zugeredet habe, können ein paar Minuten vergehen“. Also die Zeit gleich nutzen und was essen und mit Griesgram tratschen. Währenddessen verweigerten etliche Fahrer die sofortige Abfahrt, zumindest war ich mit meinen Ängsten nicht alleine. Gestärkt und motiviert setzte ich schließlich an, den Weg zwischen den Bäumen zu finden. Die ersten 2 Drittel klappten ganz gut, je weiter unten, desto mehr Bäume und auch ich klatschte am Boden auf. Das Mopped im steilen rutschigen Hang wieder aufzustellen, bereitete natürlich besonders viel Freude, rutschten mir die Füße doch beim Anheben des Bikes immer wieder weg. Die anderen Fahrer waren selbst mit Überleben beschäftigt, aber selbst ist auch die kleine Frau und irgendwann stand das Ding wieder. Meine Lunge hing gefühlt bis zu den Knien heraussen und unterm Helm dampfte der letzte Rest meines Kampfgeistes. Keine Ahnung, ob ich geschrien hab, auf jeden Fall wurde ich unten von den Dirtgirls Ina, Petra und Anja jubelnd erwartet. Die Mädls waren ja perfekt nach Roadbook gefahren und noch in ihrer ersten Runde. Ich war stolz auf sie, dass sie sich schon soweit durchgekämpft hatten. Wir fuhren ein Stück gemeinsam, das Schlimmste schien vorbei zu sein und endlich fiel der Blick auf eine lange, trockene Gerade. Also Gas auf und mal wieder etwas schneller. Den Abgang über den Lenker fing ich ungewollt aber sehr geschickt mit einer Rolle vorwärts ab. Eine fiese Querrille hatte mein Vorderrad verschluckt. Kurze Schadensüberprüfung an Körper und Bike, alles gut, Mopped aufgestellt, mal zu Cornell getuckert, der rechts vor mir meine Flugkünste beobachtet hattet. Kupplungsdefekt, leider Aus für den Teamkollegen. Weiter! Und wieder Sumpf und wieder ungewolltes Breslau Rallye Training. Bild für Bild, nur tiefer klebriger Schlamm. Ich verlor in diesem Abschnitt viel an Substanz. Den ganzen restlichen Weg bis zur Tankzone motivierte ich mich bereits für die 3. Runde. „Ich will unbedingt noch eine Runde fahren! Ich will fahren!“ Kurz überschlug ich die letzten Checkpoints. Das waren ja nur 2 mehr als in der ersten Runde. 2 Checkpoints, die extrem hart zu erarbeiten waren. Ich entschied mich kurz vor der Tankzone dazu, die 3. Runde wieder über „meinen“Track aus der ersten Runde zu fahren, absichtlich auf 2 CPs zu verzichten, dafür aber garantiert weitere 5 zu schaffen.

Meine Taktik ging auf. 30 Minuten vor Rennende fuhr ich ins Ziel und fühlte mich wie ein Sieger. Geschafft! Meine erste Rallye! Ich war müde, total verdreckt, alles war nass, aber ich war stolz, unendlich stolz. Tina, mein Servicemann Woifei, die Dirtgirls Ina und Petra jubelten mit mir, als ich in den Zuschauerbereich einrollte. Fremde Menschen sprachen mich an und wollten ein Foto mit mir. Ich war ein Sieger in diesem Moment.

Dass ich nicht nur in diesem Moment ein Sieger war, sondern sogar 2. platzierte Dame hinter der Österreicherin Esther Kammer, toppte dieses sensationelle Erlebnis natürlich noch.
Ohne Team wär das nicht möglich gewesen. Vielen vielen Dank!







Enduro Masters-Rennen #2 in Reisersberg (Bayern)

Favoritensieg durch Herbert Lindtner,
bei den Teams schlägt die Stunde der Herausforderer


Zum zweiten Saisonrennen ist die Enduro Masters-Rennserie ins nahe Ausland übersiedelt. Im bayerischen Reisersberg, 15 Minuten von Passau entfernt, gab es am vergangenen Wochenende beim 4 Stunden-Rennen in der Klasse Profi Einzel durch Reitwagen/Suzuki-Pilot Herbert Lindtner einen klaren Sieg des Favoriten. In der Klasse Profi Team fuhr der Oberösterreicher Niki Stelzmüller (Husaberg/Terra X-Dream), der sich im Vorjahr zwei Rückenoperationen unterziehen musste, mit Teampartner Andreas Ponweiser (KTM/Mototec) allen davon.

Kontrollierter, schneller Lindtner

Herbert Lindtner zeigte in Reiserberg ein sehr kontrolliertes, schnelles Rennen. Er gewann mit einer Runde Vorsprung vor dem Deutschen Stephan Wiegand (Aprilia) und Rene Allram (KTM) vom EC Granitbeißer. So wie alle anderen rund 220 Fahrerinnen und Fahrer setzten aber auch dem 37-jährigen Niederösterreicher die unzähligen Schläge auf der 6,5 Kilometer langen Rennrunde zu. „Ich habe versucht, die Linie ständig zu wechseln. Richtig viel gebracht hat das nicht. Aber sonst war es sehr ok", so der Suzuki Damianik-Pilot des Reitwagen-Teams. Nächster Einsatz für Lindtner ist schon am kommenden Wochenende beim zweiten Lauf zur Enduro-Staatsmeisterschaft in Buzet (CRO).

Vorjahressieger wieder mit Technikpech

Mit 20 Runden wäre Lindtner in der Profi Team-Klasse auf Platz 2 gefahren. 21 Runden spulte das Siegerduo Niki Stelzmüller und Andreas Ponweiser ab. Rennfahren scheint für den 36-jährigen Oberösterreicher Stelzmüller überhaupt die beste Therapie zu sein. Nach zwei Rückenoperationen im Vorjahr zeigte der Ex-Endurovizestaatsmeister schon im Prolog mit Platz 2, wie schnell er wieder ist. Auch im Rennen hielten Stelzmüller/Ponweiser den Anschluss an die lange führende Paarung Erich Brandauer (KTM) und Thomas Günther (Husaberg). Und sie bekamen ihre Chance, nachdem die Vorjahressieger neuerlich vom Technikteufel verfolgt wurden. Ein Bruch des Zahnkranzes an Brandauers KTM warf die österreichisch/deutsche Fahrgemeinschaft zurück. Nach einer irren Aufholjagd auf der letzten Rille fehlten auf Platz 2 läppische drei Sekunden auf die Sarleinsbacher Alex Eder und Dani Lindorfer.

Ergebnisse Enduro Master #2 Reisersberg

Profi Einzel
1. Herbert Lindtner (Suzuki), 20 Runden
2. Stephan Weigand (Aprilia), 19 Runden
3. Rene Allram (KTM), 18 Runden

Profi Team
1. Niki Stelzmüller (Husaberg)/Andreas Ponweiser (KTM), 21 Runden
2. Alex Eder (Husaberg)/Dani Lindorfer (KTM), 20 Runden
3. Erich Brandauer (KTM Freeride)/Thomas Günther (Husaberg), 20 Runden

Hobby Einzel

1. Willi Reitinger (KTM), 18 Runden
2. Lukas Bleiner (KTM),18 Runden
3. Andreas Renner (KTM), 18 Runden

Hobby Team
1. Johann Haslinger/Patrick Heidinger (beide KTM), 20 Runden
2. Michael Artmayer (Honda)/Stefan Haidn (Beta), 20 Runden
3. Christoph Eder/Daniel Oberpeilsteiner (beide KTM), 19 Runden

Oldboys
1. Hannes Brandtner (Beta), 18 Runden
2. Roland Harringer (KTM), 18 Runden
3. Roland Neudorfhofer-Myslik (Gas Gas), 17 Runden

Wetzelsberger/vollewaesch.com

Foto und DVD- Service

www.bikerkom.at

www.terraxdream.com Sonntag by Carina Pinkwart

www.terraxdream.com Samstag by Carina Pinkwart

DVD Service by www.yourvideo.tv




Enduro Masters-Rennen #2 am Wochenende in Reisersberg (Bayern)

Harte Endurostrecke in Reisersberg ist Fall für Babypuder

Die Enduro- und Motocross-Strecke in Reisersberg (Bayern) gehört zweifellos zur anspruchsvolleren Sorte. Am Wochenende übersiedelt die Enduro Masters-Rennserie zum zweiten Meisterschaftsrennen dorthin. Viele der rund 200 Fahrerinnen und Fahrer werden dabei zur Vermeidung von Blasen an den Händen auf ein bewährtes Hausmittel zurückgreifen: Babypuder!

4 Stunden gehen an die Substanz

Krämpfe und/oder Blasen an den Händen können bei Endurorennen im Marathonformat massiv bremsend wirken. „Reisersberg geht traditionell ordentlich an die Substanz. Ausrasten spielt es da definitiv nicht“, prophezeit Enduro Masters-Schirmherr Joe Lechner. Das setzt beim 4 Stunden-Rennen am Sonntag – Start ist um 10.00 Uhr – ordentlich Nehmerqualitäten voraus. So hart der Offroadsport auch ist, das zum Einsatz kommende Wundermittel um Blasen vorbeugen fällt für die Sportart eher untypisch aus. Selbst die brutalsten Gasgeber greifen da auf Babypuder oder alternativ auf Hirschtalg zurück.

Lindtner setzt auf alte Handschuhe

Reitwagen/Suzuki-Pilot Herbert Lindtner wird in Reisersberg jedenfalls auf Bewährtes setzen - auf alte Handschuhe nämlich. Beim Auftaktrennen vor hat ihm neues Material arg zugesetzt und die linke Hand schon nach zwei Stunden recht großflächig von Haut befreit. Letztlich war das 5 Stunden lange Rennen für ihn eine blutige Angelegenheit.

Enduro Masters #2 Reisersberg – Der Zeitplan
Samstag, 27. April 2013

07.30 - 10.00 Uhr Anmeldung
09.00 - 13.00 Uhr Freies Training
13.30 Uhr Fahrerbesprechung beim Clubhaus
14.00 - 16.00 Uhr Prolog
19.00 Uhr Prolog Siegerehrung

Sonntag, 28. April 2013
08.00 - 09.00 Uhr Nachnennungen
09.15 Uhr Vorstart, Fahrerbesprechung, Startaufstellung
10.00 - 14.00 Uhr Enduro Masters – Das Rennen
15.00 Uhr Siegerehrung

Anmeldungen vor Ort sind noch möglich!






Auftakt zur Enduro Masters-Rennserie und zur Staatsmeisterschaft in Wimpassing:

Neisser biegt alle!

Der Steirer ist erster Führender in der Enduro-Staatsmeisterschaft

Steirerman are very good. Drei Steirer kletterten beim Saisonauftakt zur Enduro Masters-Rennserie im Wimpassing (Burgenland) auf das Siegertreppchen. Kawasaki-Pilot Patrick Neisser triumphierte in einem höchst spannenden Rennen vor Christian Bierbaumer (Honda) und Seppy Fally (Kawasaki). Neisser ist damit der erste Führende in der neuen Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft.

Dramatisches Gipfeltreffen in Wimpassing

Die Enduro Masters-Rennserie von Joe Lechner war der erste Gastgeber für die neu aufgesetzte Österreichische Enduro-Staatsmeisterschaft. Dementsprechend hochkarätig war das Starterfeld. Und es war der erwartet heiße Saisonauftakt.

Heiße Kämpfe an der Spitze

In der Klasse Profi Einzel war die Crème de la Crème der heimischen Offroadfraktion am Start. In der Frühphase des Rennens tobte an der Spitze ein heißer Kampf zwischen Rudi Pöschl (Tirol/Husaberg), Neisser, Bierbaumer und Fally sowie Lars Enöckl (NÖ/KTM), Bernhard Walzer (Stmk./KTM) und Herbert Lindtner (NÖ/Suzuki). Während Pöschl nach einem Defekt die Segel streichen musste und Enöckl zurückfiel, beeindruckte Neisser auf der zehn Kilometer langen und selektiven Strecke im Wimpassinger Steinbruch über die volle Renndistanz von fünf Stunden mit konstantem Speed. "So ein Rennen wird im Kopf entschieden. Weil die Kraft geht in fünf harten Stunden wirklich jedem aus", so Neisser.

Französische Sherco-Stars in Österreich

Unter den insgesamt mehr als 300 Starterinnen und Starter beim Enduro Masters war auch WM-Pilot Fabien Planet (Sherco). Der 30-jährige Franzose liegt in der laufenden Enduro-Weltmeisterschaft nach vier Wertungstagen in der Klasse E3 auf Platz neun. In Wimpassing trumpfte Planet in der Klasse Profi Team gemeinsam mit seinem Sherco-Teampartner Jordan Curvalle groß auf. Am Ende gewannen die beiden Sherco-Stars klar vor Walter und Michael Feichtinger (beide KTM) vom MSC Mattighofen. Auf Platz 3 fuhr der nach zwei Rückenoperationen wieder halbwegs genesene Niki Stelzmüller (Husaberg) mit Andreas Ponweiser (KTM). Pech hatten die Masters-Sieger des Vorjahres Erich Brandauer (KTM Freeride) und Thomas Günther (Husaberg). Brandauer musste nach einem Reifendefekt auf der Rennstrecke sein Hinterrad ausbauen und den Reifen demontieren. Auf der Felge fräste Brandauer dann in die Wechselzone.

 

Vom Burgenland nach Bayern

Enduro Masters-Mastermind Joe Lechner hat Sack und Pack in den Terra X-Dream-Bus verladen und reist von Wimpassing fast direkt nach Reisersberg nahe Passau, wo schon in zwei Wochen der nächste Lauf zur Enduro Masters-Serie stattfindet.

Ergebnisse Stonemasters in Wimpassing
(Lauf #1 der Enduro Masters-Serie und Lauf # 1 der Enduro-Staatsmeisterschaft)

Profi Einzel
1. Patrick Neisser (Kawasaki), 19 Runden
2. Christian Bierbaumer (Honda), 18 Runden
3. Seppy Fally (Kawasaki), 18 Runden

Profi Team

1. Fabien Planet/Jordan Curvalle (beide Sherco), 19 Runden
2. Walter und Michael Feichtinger (beide KTM), 18 Runden
3. Niki Stelzmüller (Husaberg)/Andreas Ponweiser (KTM), 18 Runden

Hobby Einzel
1. Willi Reitinger (KTM), 16 Runden
2. Patrick Käfer-Schlager (Husaberg), 16 Runden
3. Roland Vogl (KTM), 16 Runden

Hobby Team
1. Florian Kirchmayer (KTM)/Patrick Glettler (Yamaha), 17 Runden
2. Johann Haslinger/Patrick Heidinger (beide KTM), 17 Runden
3. Christian Grill/Walter Bauer (beide KTM), 16 Runden

Oldboys
1. Hannes Brandtner (Beta), 16 Runden
2. Gerald Salbrechter (Suzuki), 15 Runden
3. Roland Harringer (KTM), 15 Runden

 

Wetzelsberger/vollewaesch.com

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Auftakt am 13./14. April in Wimpassing (Bgld.)

Enduro Masters startet mit Staatsmeisterschaft


WM-Pilot Fabien Planet im extrem starken Starterfeld

Die Enduro Masters-Serie 2013 beginnt mit einem gewaltigen Paukenschlag: Nachdem der erste Lauf in Wimpassing (Bgld.) am 13. und 14. April auch zur neu aufgesetzten Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft zählt, kommt es dort zum Aufeinandertreffen der gesamten heimischen Offroad-Elite. Dazu gibt es Gastfahrer von Weltformat: Messen wird sich beim 5 Stunden-Rennen alles an den beiden französischen Sherco-Piloten Fabien Planet und Jordan Curvalle, die im Teambewerb starten. Planet war im Vorjahr Sechster der Enduro Weltmeisterschaft in der Klasse E1.

 

Lindtner fährt Masters und ÖM

Auf das direkte Kräftemessen mit WM-Pilot Planet und Ex-Europameister Curvalle freut sich vor allem Herbert Lindtner. Der 37-jährige Niederösterreicher vom Team Reitwagen/Suzuki Damianik hat in den vergangenen beiden Jahren die Klasse Profi Einzel in der Enduro Masters-Serie gewonnen. Auch heuer will er möglichst vorne mitmischen. Darüber hinaus hat Lindtner die Staatsmeisterschaft fix in seinem Rennkalender eingetragen. Pläne, heuer die Enduro Europameisterschaft in Angriff zu nehmen, wurden zugunsten der ÖM und den damit verbundenen Interessen der Sponsoren hintangestellt. „Nachdem die Enduro-Staats¬meister¬schaft wieder wirklich österreichisch wird und eine Auferstehung feiert, haben wir uns entschlossen, diese spannende Herausforderung anzugehen“, so der Suzuki-Pilot.

Schnelle Brüderpaare

In der Enduro Masters-Serie kann sich Schirmherr Joe Lechner nicht nur über den Verbleib von Herbert Lindtner freuen, sondern darüber hinaus in allen Klassen über interessante Neuzugänge bzw. neu formierte Teams. Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Niki Stelzmüller. Der Oberösterreicher feiert nach zwei Rücken-Operationen ein Comeback. Offen ist allerdings noch, in welcher Klasse das sein wird. „Bei den Profis Einzel werden zum Beispiel die Schöpf-Brüder aus Tirol zu beobachten sein. Sie waren als Team super unterwegs und fahren heuer in der stärksten Solistenklasse“, wagt Enduro Masters-Mastermind Joe Lechner einen ersten Ausblick. Den umgekehrten Weg geht ein anderes schnelles Brüderpaar: Florian und Philipp Reichinger vom Team MSC Mattighofen/Terra X-Dream wechseln als Team in die stärkste Klasse.

Neue Herausforderer für die Fahrgemeinschaft Brandauer/Günther

In dieser Klasse bildet Erich Brandauer, der zuletzt mit seiner KTM Freeride beim extrem anspruchsvollen Akrapovic-Rennen in Kroatien mit einem klaren Sieg für Furore gesorgt hat, auch heuer mit dem Deutschen Thomas Günther (Husaberg) eine schnelle Fahrgemeinschaft. Die Vorjahressieger sind sicherlich wieder heiße Anwärter auf den Titel. Neben den Reichinger-Brüdern wollen aber auch andere in die Herausforderer-Rolle schlüpfen. Mit Gottfried Wieser und Kurt Schmidhuber kommt ein weiteres Powerduo aus dem Land ob der Enns. Aber auch auf die beiden Steirer Georg Hutter und Martin Rechberger, die als Vorjahressieger in der Klasse Hobby Team zu den Profis aufgestiegen sind, wird man aufpassen müssen.

Alle Top-Piloten in Wimpassing

Unter den heimischen Top-Piloten, die beim „Stonemasters“ in Wimpassing am Start sein werden, ist auch eine ganze KTM-Armada. Die beiden Steirer Bernhard Walzer und Mario Hirschmugl fahren 2013 ebenso die Enduro-Staatsmeisterschaft wie der Niederösterreicher Lars Enöckl, der als amtierender Staatsmeister antritt. Dazu kommt Husaberg-Kraftlackel Rudi Pöschl, mit dem auf allen Strecken zu rechnen ist.

Über die Enduro Masters-Rennserie

Mit der Enduro Masters-Rennserie hat Joe Lechner, Ex-Endurovizestaatsmeister, Erzberg-Finisher und Veranstalter von Endurolehrgängen sowie Husaberg- und Husqvarna-Händler aus Oberösterreich, die Enduro-Philosophie 2011 zum Programm erhoben. Nachdem „Enduro“ mit Ausdauer zu tun hat, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Rennwochenenden ausgiebig die Möglichkeit geboten, ihren Sport auszuüben. Nach Training und Qualifying an den Samstagen ist Sonntag traditionell der Renntag. Ausdauer ist auch hier Sinn und Inhalt: 2013 gehen drei der insgesamt sechs über die Marathondistanz von sechs Stunden. Damit ist die Enduro Masters-Serie die längste Offroadserie Österreichs. Gefahren wird auf hervorragenden Strecken, wobei mit der Enduro Masters-Serie tolle Veranstaltungen unter einer gemeinsamen Dachmarke vereint wurden.

2013 ist die Enduro Masters-Rennserie auch Bestandteil der neu gestalteten Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft. Zur offiziellen Staatsmeisterschafts-Wertung zählen die Rennen in Wimpassing (14./15. April) und der Herbstgranitbeißer in Schrems (26./27. Oktober). Die neu ausgeschriebene OSK Enduro-Staatsmeisterschaft besteht aus insgesamt sieben Rennwochenenden (neun Wertungstagen). Neben den beiden Masters-Rennen werden drei Rennen im Rahmen der Enduro Trophy und zwei Rennen nach dem klassischen Enduro Reglement mit je zwei Wertungstagen pro Rennwochenende bestritten.

Enduro Masters 2013 – Die Renntermine

Lauf 1
13.-14. April
"Stone Masters", Wimpassing (Bgld..) 5h Enduro

Lauf 2
27.-28. April
"Enduro Masters D", Reisersberg (D) 4h Enduro

Lauf 3
08.-09. Juni
"Enduro Masters", Ampflwang (OÖ)
nur bei Schönwetter! 4h Enduro

Lauf 4
29.-30. Juni
"Sommergranitbeisser", Schrems (NÖ) 6h Enduro

Lauf 5
28.-29. September
"Thayatal Enduro" Weikertschlag an der Thaya (NÖ) 6h Enduro

Lauf 6
26.-27. Oktober
"Herbstgranitbeisser", Schrems (NÖ) 6h Enduro

Die Läufe 1 und 6 zählen zur Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft


Zeitplan „Stonemasters“ (erster Lauf der Enduro Masters-Rennserie 2013)

Samstag
ab 07.30 Uhr Anmeldung
09.00 bis 13.00 Uhr Freies Training
13.30 Uhr Fahrerbesprechung
14.00 bis 16.00 Uhr Prolog

Sonntag
09.00 Uhr Vorstart, Fahrerbesprechung
10.00 bis 15.00 Uhr Stonemasters – Das Rennen
16.00 Uhr Siegerehrung


Wetzelsberger, vollewaesch.com


 

 

 


 

 

 






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