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Driften, drängeln, detonieren
Frühlingshafte Seiltänze beim Skijöring in Gosau
Gold und Silber für Deutschland
Für Österreichs Slalom-Asse waren die Weichschneebedingungen in Vancouver
nicht medaillenverdächtig. Am Sulzschnee ihren Spaß hatten dagegen mehrere
hundert Zuschauer beim Skijöring in Gosau: Driften, drängeln, detonieren hieß es
dort beim wilden Seiltanz. Die größte Freude hatten aber auch hier wieder einmal
die Deutschen. Die starke Abordnung des MSC Ramsau holte beim
„Tiefschneeskijöring“ Gold und Silber.
Die Vollgasherren vom Enduroclub Rabenkogel hatten ganze Arbeit geleistet. 
Am Samstag herrschten im morgendlichen Trainingsdurchgang beim Driften und
Drängeln noch allerbeste Verhältnisse. Auf der rund 500 Meter langen Rennstrecke
katapultierten sich die Seilschaften aus Motorrad- und angehängten Schifahrer
auf Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 80 km/h.
Im Tagesverlauf wurde es deutlich wärmer, die Piste mutierte zum Tiefschneesulz.
Nach „driften und drängeln“ wurde „drängeln und detonieren“ zum abwechslungsreichen
und unterhaltsamen Rennmotto. Bedingungen, mit denen die Herrschaften
des MSC Ramsau am besten zurecht kamen.
Auch beim Skijöring-Seiltanz hatte Deutschland klar die Nase vorn. Florian Oberholzner (KTM) zogseinen Schifahrer Anton Brandner am schnellsten durch den Tiefschnee.
Silberglänzte es für Markus Wanka (TM) und Gerhard Moderegger. Erst auf Platz drei
die erste rot-weiß-rote Seilschaft mit Thomas Stögner und Rainer Heuratscheck.
Ergebnis Bike
1 Florian Oberholzner/Anton Brandner D KTM MSC Ramsau
2 Markus Wanka/ Gerhard Moderegger D TM MSC Ramsau
3 Thomas Stögner/ Rainer Heuratscheck A KTM 2 Rad Unterberger
Ergebnis QUAD/ ATV
1 Gerhard Truckenthanner/ Gernot Sattleder A Can Am 800 X-Team Austria
2 Ernst Exl Helmut/ Deller A KTM Team Licht & Planung
3 Jürgen Elmecker/ Armin Zwinz A Yamaha MSC Schenkenfelden
wetzelsberger/www.ig-gatsch.at
Fotos: www.bikercom.at

SKIJÖRING GOSAU 27. Februar!
klick Info!
Alles Walzer im Eisoval
Motorrad- und Schiartisten driften am 27. Februar beim Skijöring in Gosau
Nach dem spektakulären SnowSpeedHill Race über die Eberschwanger Schipiste präsentiert der höchst winteraktive Terra X-Dream-Chef Joe Lechner nun die Driftkünstler. Am 27. Februar wird in Gosau von Motorrad- und ihren angehängten Schiartisten wild gedriftet.
500 Meter lange Rennstrecke
„In den vergangenen Jahren hat es uns Frau Holle nicht immer leicht gemacht. Aber jetzt sind die Schneebedingungen perfekt, die Voraussetzungen sind traumhaft“, sagt Offroadprofi Lechner. Perfekte Pistenbedingungen gibt es in der Schiregion Dachstein West nicht nur auf den insgesamt 140 Pistenkilometern. Auch die 500 Meter lange Skijöring-Rennstrecke nahe der Hornspitzlift-Talstation nimmt schon Gestalt an.
90 km/h Highspeed
Der Gosauer Enduroclub Offroad Team Rabenkogel will für die Driftkünstler aus Österreich und dem benachbarten Bayern eine perfekte Strecke zaubern. „Es wird schon gut gewalzt. Extra vereisen müssen wir nicht. Dafür sorgen schon die kalten Nächte. Da heißt es dann für die Motorrad- und Skifahrer ‚Alles Walzer’“, sagt Rabenkogel-Obmann Andi Gamsjäger. Er spricht auch von Höchstgeschwindigkeiten von rund 90 km/h auf den langen Geraden. Die Kurvengeschwindigkeiten werden bei rund 50 km/h liegen.
Motorräder, Quads und Gespanne
Gefahren wird am 27. Februar in drei Klassen: Motocross- und Endurobikes, Quads sowie Gespanne. „Wir rechnen mit 50 bis 70 Paarungen, die sich der Herausforderung stellen“, so Joe Lechner.
Trainingsstart ist um 9 Uhr, die Rennen beginnen mit den Vorläufen um 11 Uhr, die Finalläufe werden um 14 Uhr gestartet. Eintritt: Zwei Euro.
Winteroffroad
Stelzmüller auch auf der Reiteralm top
Platz 5 für den Endurospezialisten beim Bergrennen im Schnee
Wenige Tage nach seinem tollen dritten Platz beim SnowSpeedHill Race in Eberschwang fuhr der Vöcklabrucker Niki Stelzmüller auch beim eisigen Gipfelsturm auf der Reiteralm ins Spitzenfeld. Dort sicherte sich der Husaberg-Pilot im Finale Rang fünf.
Was als Trainingsstrecke für die ÖSV-Elite taugt, ist auch ein guter Boden für ein Motorrad-Bergrennen. Auf der Reiteralm wurde am Freitag noch Abfahrt trainiert. Unmittelbar danach kam es zum Showdown der 60 Enduro- und Motocross¬piloten sowie 20 Snowmobiles. Für Niki Stelzmüller aus Atzbach (Bezirk Vöcklabruck) wurde die Reise zur Pistenglüherei in die Steiermark mit einem fünften Platz belohnt. „Es war heftig steil und extrem eisig. Beste Bedingungen also“, berichtet Stelzmüller.
Der 33-jährige Techniker der Firma Peneder fightete sich auf der rund 500 Meter langen und 50 Meter breiten Rennstrecke direkt ins Finale. Dort bekam er es unter anderen mit Lokalmatador Daniel Stocker zu tun. Der KTM-Pilot aus Schladming wurde letztlich hinter Stefan Hauer (OÖ, KTM) Zweiter. Einige Finalisten waren für Stelzmüller keine Unbekannten: Viele waren schon in Eberschwang am Start. Der Deutsche Michael Resch (Husaberg), in Eberschwang nur von Robert Jonas geschlagen, sicherte sich auf der Reiteralm Platz drei. Herbert Lindtner, der schnelle Reitwagen-Testfahrer, glühte mit seiner Sherco auf Rang vier. Hinter Stelzmüller wurde Supermotospezialist Johann „Hanson“ Schruf (Husaberg) Sechster.
Die Finalisten auf der Reiteralm
1. Stefan Hauer (OÖ, KTM)
2. Daniel Stocker, (Stmk. KTM)
3. Michael Resch (D, Husaberg)
4. Herbert Lindtner (NÖ, Sherco)
5. Niki Stelmüller (OÖ, Husaberg)
6. Johann Schruf (NÖ, Husaberg)
SnowSpeedHill Race in Eberschwang mit mehr als 3.000 Zuschauern
Robert Jonas verteidigt seine Vorherrschaft
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OÖN TV Bericht online

Sandra Plasser gewinnt Damenklasse, Norbert Thaler bei den Quads und Miha Spindler bei den Snowmobiles
Es ist sein Berg: Nach 2009 holte sich Robert Jonas auch 2010 den Sieg beim SnowSpeedHill Race in Eberschwang. Vor mehr als 3.000 Zuschauern verwies der KTM-Pilot beim Rennen auf der Schipiste in einem dramatischen Finale den Deutschen Michael Resch (Husaberg) und einen entfesselten Niki Stelzmüller (OÖ, Husaberg) auf die Podiumsplätze. Die weiteren Sieger: Platz 1 in der Damenklasse holte sich Sandra Plasser aus Aurach am Hongar/OÖ. Bei den Quads triumphierte Norbert Thaler aus Salzburg und der Slowene Miha Spindler siegte in der Klasse der ultraschnellen Snowmobiles.
Starter aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Kroatien
Sie waren aus Deutschland, Slowenien und Kroatien angereist: Beim SnowSpeedHill Race über die anspruchsvolle Schipiste beim Schilift Eberschwang lieferten sich insgesamt 67 Motorradpilotinnen und –piloten, fünf Quads und 12 Snowmobiles in packenden Rennen heiße Fights. Trotz schwieriger Weichschneebedingungen zeigten die Toppiloten beim Gipfelsturm auf der Schipiste eine tolle Flugshow über die Sprünge.
Souveräner Robert Jonas
Enorm dramatisch ging es in der allgemeinen Klasse zu, in der besonders viele Top-Piloten am Start waren. „Es war heuer extrem schwer zu fahren. Die Schneeoberfläche war weich, darunter war es aber brutal eisig. Nicht ungefährlich“, meinte Sieger Robert Jonas. Der 35-jährige KTM-Pilot aus Regau (OÖ), Motocross-Staatsmeister 1998 und 1999, ließ im Finale aber nichts anbrennen. Jonas verteidigte seinen Titel recht souverän.

Entfesselter Stelzmüller toller Dritter
Dahinter war es jedoch eine äußerst knappe Angelegenheit. Im Kampf um Platz 2 lagen der Oberösterreicher Niki Stelzmüller und der Deutsche Michael Resch nach rund 370 Metern unmittelbar vor dem Zielbogen Rad an Rad. Der 33-jährige Stelzmüller aus Atzbach im Bezirk Vöcklabruck, Vize-Endurostaatsmeister im Jahr 2005, erwischte letztlich die schlechtere Linie und wurde Dritter.
Finale mit Topbesetzung
Auf Rang 4 landete Johann „Hanson“ Schruf. Der Niederösterreicher war 2005 Supermoto-Vizeeuropameister und österreichischer Staatsmeister. SnowSpeedHill-Fünfter wurde das Eberschwanger Motocross-Urgestein Hans Maier. Nach seinem Ausscheiden im Viertelfinale war der Lokalmatador dank Wildcard ins Finale aufgestiegen. Direkt ins Finale fightete sich dagegen Jürgen Kinz aus Aurolzmünster (Aprilia). Dort hatte er zwar Pech mit der Linienwahl, der Titel des „local hero 2010“ geht aber eindeutig an ihn. Denn der Taiskirchener Stefan Ziegler (KTM) scheiterte im Halbfinale knapp.
Manche scheiterten knapp
Ebenso knapp am Finalplatz vorbeigeschrammt ist Herbert Lindtner (Sherco). Der schnelle Testfahrer des schnellsten österreichischen Motorradmagazins „Der Reitwagen“ sah sein Antreten beim SnowSpeedHill Race auch als Vorbereitung für die Austrian Cross Country Championship, wo er 2010 einen Platz unter den Top 5 anvisieren will. In der ACC wird Lindtner auch auf Alex Sedlmair treffen. Der Bayer aus Dachau bei München war beim SnowSpeedHill Race mit einer BMW HP 2 am Start. Die Weichschneebedingungen kamen der ultrastarken - aber auch schwereren - Zweizylinder nicht entgegen. „Wenn es nächstes Jahr kälter und eisiger ist, komme ich wieder. Und dann schauts anders aus“, meinte der sympathische 23-jährige.
Breiter Rückhalt in der Region
Auch wenn die Behördenauflagen nach dem Unglück beim Autobergrennen heuer auch in Eberschwang strenger waren, stellte Terra X-Dream-Chef Joe Lechner mit seiner Mannschaft ein tolles Spektakel auf die Schipiste. „Von der Schiliftgesellschaft über die Behörden und die Medien – die gesamte Region hat mitgeholfen und uns tatkräftig unterstützt. Das SnowSpeedHill Race 2010 war ein gemeinsamer Erfolg“, zog Veranstalter Joe Lechner Bilanz.
Ergebnisse
Allgemeine Klasse
1. Robert Jonas (OÖ, KTM)
2. Michael Resch (D, Husaberg)
3. Niki Stelzmüller (OÖ, Husaberg)
Damen
1. Sandra Plasser (OÖ, KTM)
2. Nina Hopf (OÖ, Husaberg)
3. Maria Buberl (Sbg., KTM)
Quads
1. Norbert Thaler (Sbg., KTM)
2. Jürgen Elmecker (OÖ, Yamaha)
3. Sabine Pulz (NÖ, KTM) und Marco Jager (SLO, Can-Am)
Snowmobiles
1. Miha Spindler (SLO, Skidoo 800 R)
2. Marco Jager (SLO, Skidoo 800 R)
3. Harald Gruber (OÖ, Lynx RS 600)
(wetzelsberger/www.ig-gatsch.at)
Fotos auf www.bikercom.at
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